Name & Logo

Wieso heißt dieser Blog „musikdiele“ und was soll überhaupt dieses „hölzerne“ Logo? Vielleicht hast Du Dich das auch gefragt, als Du diesen Blog zum ersten Mal gesehen hast. Wieso habe ich mich also für diesen Namen und das Logo entschieden? Hier kommen die Antworten! Zuerst aber: Ich bin kein Grafikdesigner oder habe auch nicht im Entferntesten etwas mit der Branche zu tun. Mit kostenlosen Programmen wie Gimp und Photoscape hab ich – was das Logo angeht – einfach mal was ausprobiert. Ich freue mich natürlich immer über Deine Meinung und Anregungen. Lass einfach einen Kommentar da 🙂

Die Suche nach dem Namen

Schriftzug musikdiele

Die Geschichte dahinter ist eigentlich gar nicht so lang. Natürlich, es ist ein Musikblog und ich wollte gerne das Wort „Musik“ direkt miteinbeziehen. Der erste Teil stand also. Und wie das meistens so ist, kam der Einfall für das Wort „Diele“ unerwartet und spontan. Im Duden findet man drei verschiedene Bedeutungen des Begriffs. Da wäre das Fußbodenbrett, der Vorraum in einem Haus bzw. der Flur sowie der zentrale Raum eines Bürgerhauses. Passt alles, dachte ich: Du tanzt zur Musik auf dem Fußbodenbrett. Du betrittst ein Haus und – in meinem Fall – kommt dir oft gute Musik von Drinnen entgegen. Und im zentralen Raum spielt ja bekanntlich die Musik! 🙂 Dort findet das Leben statt. Die Diele – egal nach welcher Bedeutung – kann also in irgendeiner Form mit Musik in Verbindung gebracht werden, wenn man es denn will. Und das wollte ich. Willkommen also, auf musikdiele.de!

Das Logo designen

Aktuelles Logo musikdieleBevor das Logo für meinen Blog so aussah wie Du es auf der linken Seite siehst, gab es drei Vorgängerversionen. Am Anfang habe ich eher auf Farben gesetzt. Ich wollte etwas Lebendiges. Deshalb ging es los mit einem türkis unterlegten Schriftzug. Um es nicht allzu langweilig wirken zu lassen, hab ich geschwungene Notenlinien drunter gesetzt. Fertig. Als Logo war das Ganze kaum verwendbar. Aus Sicht eines Grafikers vermutlich eher ein Unfall. Es wirkte sehr kühl. Also musste eine andere Farbe her. Und ein neuer Entwurf! Die Schriftart gefiel mir nach einer Weile auch nicht mehr. Also: Alles auf Anfang.

Weiter ging es mit der Farbe Orange. Um Bezug auf den Blognamen zu nehmen, habe ich eine Art Eingangstür als Übergang zur Diele erstellt. Die Musik fehlte. Also habe ich eine Viertelnote reingesetzt. Fertig. Zwar gefiel mir das Logo ohne Schriftzug besser… aber irgendwie war es noch immer nicht das Richtige. Außerdem kam mir nach ein paar Wochen das Orange zu unseriös und zu knallig vor. Klar, man könnte jetzt sagen, es geht um Musik und die ist auch vielseitig und manchmal bunt und knallig. Aber ich wollte doch etwas, das mehr Ruhe ausstrahlt. Also folgte der Wechsel von Orange zu einem Dunkelblau. Das Logo blieb das Gleiche.

Für den Beginn von musikdiele.de war ich zufrieden. Das Logo war meiner Ansicht nach okay. Mehr aber auch nicht. Beim Durchstöbern von verschiedensten Firmen- und Bloglogos wirkte die blaue Tür plötzlich ziemlich steif, kantig und undynamisch auf mich. Auch mein selbst geschriebener Schriftzug im Header passte nicht zu dem Aussehen, das ich mir langfristig vorstellte. Brainstorming war angesagt.

Farbpalette zusammenstellen

Alter Schriftzug musikdiele

Zuerst entschied ich mich dazu, eine Farbpalette mit möglichen Farbkombinationen zu erstellen. Erste Ausgangsfarbe war wieder das Dunkelblau. Doch meine Idee zu Brauntönen überzugehen, ließ das Ganze dann zu dunkel wirken. Also begann ich mit einem Türkis. Drumherum bauten sich nach und nach verschiedene Braunnuancen auf. Schon besser. Dann ging es ans kreative Umsetzen. Die Idee, eine Tür im Logo aufzunehmen, verbannte ich in eine hintere Ecke in meinem Kopf. Ich dachte: Dein Blogname hat nichts mit der Tür zu tun, sondern mit dem, was dahinter wartet!

Farbpalette musikdiele

Eine Diele musste her. Wie setzte ich nur eine Diele in ein Logo um? Das hat mir einiges an Kopfzerbrechen beschert. Schließlich habe ich gedacht, dass ich nicht den Raum umsetzen muss, sondern einfach etwas, dass man damit verbindet. Wie zum Beispiel das Fußbodenbrett. Allein aus ästhetischen Gründen mit seiner Maserung super. Passte auch zu meinem Farbschema. So weit, so gut.

Zuerst wollte ich einige Bretter der Diele dreidimensional anordnen und eine Musiknote oder einen Plattenspieler drauf setzen. Ich hab aber schnell gemerkt, dass das zu viele Details für ein Logo sind. Also musste ich alles minimalistischer betrachten. Hieß in meinem Fall: Holzmaserung plus Note. Außerdem sollte alles etwas geometrischer aussehen. Zwei Quadrate aufeinander legen, eins um 45 Grad drehen – die Grundlage stand. Eine Note ausschneiden, einfärben und darauf legen. Als Schriftart habe ich „Simple Print“ von Peter Wiegel gewählt. Ich finde, die unterstreicht das schlichte Erscheinungsbild ganz gut. Farben an das Logo angepasst. Voilà.

Schrift und Logo musikdiele