Ein Autodidakt erzählt von seinem Leben mit der Musik und der Malerei

Beitragsbild Autodidakt

Als Autodidakt hat man es im Musikbusiness nicht immer leicht. Das beschreibt Akribius. Den Künstlernamen gab sich der Musiker selbst. Schon in der Kindheit entdeckt er die Liebe zur Musik. Heute wohnt Akribius im Ruhrgebiet, spielt mehrere Instrumente und lebt seine Kreativität auch in der Malerei aus.

Er habe kein leichtes Leben gehabt, beschreibt er selbst: Seit seiner Kindheit habe er viel Leid aushalten müssen. Missbrauch, Verlust, von der Familie abgestoßen worden zu sein und Mobbing. Die Musik gebe ihm Halt. Doch seit Anfang des Jahres scheint sich das Blatt zu wenden. Seit Februar wohnt er in einer neuen Wohnung, die er schon immer haben wollte. Damit „verändere ich mich sowie meine ganze Einstellung“, sagt er.

Mit zwei Reisetaschen in ein neues Leben

Am Keyboard seines Bruders hat Akribius als Teenager zu spielen begonnen und sein Talent entdeckt, wie er sagt. Mit der Acryl-Malerei begann er 2011. Zwei Ausstellungen hatte der Musiker bereits. Verbunden mit einem Live-Konzert. Fuß fassen konnte er im Musikbusiness bisher trotzdem nicht. Er könne keine Noten lesen, erzählt er in einem YouTube-Video. So wäre es für ihn einfacher, seine Lieder zu sichern. Doch auch ohne das Lesen von Noten komme die Musik einfach wie aus der Pistole geschossen, beschreibt er.

„Ich komme aus Pößneck in Thüringen und bin im Jahr 2000 mit nur zwei Reisetaschen in das Ruhrgebiet gezogen“, erzählt der Autodidakt von seinem Leben. Seit 2011 befasst sich Akribius intensiv mit dem Thema Tschernobyl. Oft ist die Thematik in seiner Musik wiederzufinden. 2016 reiste er dort hin und traf einige seiner Helden, sagt er. „Ich werde bald wieder da sein und zwei Songs von mir dort verfilmen.“ Im 5-Fragen-Interview erzählt er mehr.

5-Fragen-Interview mit Autodidakt Akribius

1 Welche Instrumente hast Du Dir selbst beibringen können?

Akribius: Instrumente = Mundharmonika, Gitarre, Klavier, frei raus Singen.

2 Du bist schon öfter aufgetreten. Spielst Du allgemein eher für Dich oder möchtest Du das Ganze ausbauen und auf Events und Konzerten spielen?

Ja, in Thüringen mehrfach sowie hier im Ruhrgebiet drei Mal, plus mehrere Casting Shows. Stand auch vor Dieter Bohlen, der meinte, ich sei kein Künstler… LOL

3 Du hast mal gesagt, dass es für Dich als Autodidakt schwieriger ist, den Einstieg ins Musikbusiness zu finden, als jemand, der Musik studiert hat und eine entsprechende Ausbildung hat, um nach Noten spielen zu können. Hast Du vor, Dich auf diese Weise weiterzubilden, um es für Dich selbst einfacher zu machen? So wäre es bestimmt auch leichter, Deine Musik zu verbreiten.

Da ich alles durch habe – von mehreren teuren Produktionen bis zu Casting-Shows und Auftritten – habe ich keine Lust mehr, noch mehr zu machen um wieder Ignoranz oder Absagen zu erhalten, nur weil es die Masse so will…

4 Du hast erzählt, dass Dein Leben nicht immer leicht war. Verarbeitest Du das Erlebte in Deiner Musik?

Ja, bis heute noch verarbeite ich viel in Songs sowie Sehnsüchte und alles. Es wird in Kürze einiges Neues auftauchen. Songs wie: Sie Kritisieren Mich, Erdenschrei, Nur für Dich, oder bald in Tschernobyl – Pripyat.

5 Zwei Deiner Songs möchtest Du in Tschernobyl verfilmen. Was kann man da erwarten?
Man kann ein paar wundervolle Drohnen-Aufnahmen erwarten, so wie mit mir sehr viel zu den Songs live gefilmt werden wird. Mein Ziel ist es, die Dramatik dieses Ortes sowie die Stille dieser schlafenden Stadt den Zuschauer zu vermitteln. Es gibt bereits zwei Songs zum Thema. (Siehe Akribius YouTube…) Es werden Effekte darin sein aber ich möchte nicht zu viel verraten.
Wer Fragen hat, kann sich gerne melden unter Akribius Facebook oder Twitter
 Was sagst Du zu seiner Musik? Hör einfach mal rein und lass gerne Deine Meinung in den Kommentaren zurück!
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Ein Gedanke zu “Ein Autodidakt erzählt von seinem Leben mit der Musik und der Malerei

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